Rosenmontag und Aschermittwoch

Rosenmontag und Aschermittwoch Man mag zwar darüber streiten, ob eher der 11.11. oder doch der Rosenmontag für den Jecken das wichtigere Datum ist, dass aber mit Sicherheit nicht der Aschermittwoch ist, dürfte ohne jeglichen Zweifel sein. Im Gegenteil am besagten Tag ist "alles vorbei" wie der Volksmund es so schön sagt und allenfalls übrig bleibt der nicht weniger berüchtigte Katzenjammer. Doch bevor es soweit kommt, wird noch zwei Tage vorher, dem wohl am wichtigsten Montag im Kalenderjahr eines jeden Karnevalisten, noch ordentlich bei dem Feiern "eins drauf gegeben" mit dem deprimierenden Gedanken im Hinterkopf, dass die nächste Saison dann wieder erst etwa ein Dreivierteljahr auf sich warten lässt.

Wenn auch mancherorts in Deutschland an diesem Montag das Leben auf den Straßen auf nichts Ungewöhnliches deuten lässt, in manch anderer Stadt vielleicht einige Handvoll von Karnevalsbegeisterten einen kleinen Umzug inszenieren, so geht es in den sogenannten Hochburgen auch wahrlich hoch her. Noch lange bevor das eigentliche Spektakel beginnt, finden sich bereits Menschenmassen zusammen, um den möglichst besten Standplatz zu ergattern. Glücklich können sich diejenigen schätzen, die das Geschehen bequem von ihrem Fenster aus beobachten können. In dem Gedränge mischen sich alle möglichen Bevölkerungsgruppen zusammen: ob Jung oder Alt, Einheimische oder Zugezogene - kaum einer scheint sich diesem närrischen Zauber entziehen zu können.

Und dann erst der Umzug! Die Vielfalt an bunten Farben, an lustigen bis grotesken Figuren und anderen Gebilden ist kaum zu überbieten, was die johlenden Zuschauer mit lautem Beifall auch anzuerkennen wissen.