Faschingsmasken zu Fasching
Das Wort "Maske" ist aus dem Arabischen entlehnt ("maskharat")
und bedeutet so viel wie Narr, Posse oder Scherz. Das Tragen von Masken geht auf eine
lange Tradition zurück und sie werden seit jeher vorwiegend zu religiösen
bzw. rituellen Zwecken verwendet, aber auch im Theater oder anderen Künsten.
Die Faschingsmaske ist freilich wieder ein Sonderfall, obwohl die Parallelen zu den
obengenannten Verwendungszwecken nicht ganz von der Hand zu weisen sind.
Auch die Faschingsmasken sind keine neumodische Erscheinung, sondern gehörten von Anfang an zu einer standesgemäßen Uniformierung im Fasching. Ohne diese Requisite mag sich der Faschingsanhänger gar nackt vorkommen. Und ähnlich wie bei den Schamanen oder den Komödianten der antiken Welt gibt es auch bei den Faschingsmasken eine große Vielfalt, was Form (z.B. Halbmasken, Vollmasken, Dominomasken), Farben, Design usw. angeht. Von eher simplen Modellen bis hin zu ausgesprochenen Kunstwerken - hier ist für jeden Geschmack etwas dabei. Auch was die grundsätzliche Wirkung der Maske angeht, wird jeder Narr fündig, ob er nun seine Mitmenschen fröhlich stimmen oder eher in Furcht versetzen will. Beliebt sind Vorbilder aus Märchen, Fantasy oder der Kino- bzw. Fernsehwelt, etwa die Hexe, Frankenstein oder Graf Dracula. In der Faschingszeit wird sich aber durchaus auch gerne das eine oder andere Gesicht von Stars und Prominenten "ausgeliehen". Es mag jedem selbst überlassen sein zu urteilen, ob dies eher aus Wertschätzung der jeweiligen Berühmtheit gegenüber geschieht oder zur Belustigung. Sehenswert sind diese "Doppelgänger" allemal.